Standpunkte

Juli 2014

Die Traubeneiche ist der Baum des Jahres 2014 und am Tag des Baumes hat die UWG Selm den Baum am Selmer Bach als Symbol der Hoffnung und der Zukunft gepflanzt:

„Eichen kommen 300 Jahre, stehen 300 Jahre und vergehen 300 Jahre,“ heißt es im Volksmund. Damit ist eine Besonderheit der Trauben-Eiche bereits genannt: ihre besonders hoher Lebenserwartung. Sie kann über 1.000 Jahre alt werden.

Erst im Alter von 20-40 Jahren erscheinen die unauffälligen Blüten. Dagegen sind die Früchte, die Eicheln, sehr markant. Sie fallen ab Oktober und sind sehr nahr- und für viele Tierarten schmackhaft. Haustiere fütterte man früher, indem man sie in den Wald trieb. Da die Eichen alle paar Jahre besonders viele Früchte gleichzeitig an allen Bäumen entwickeln, spricht man von „Eichenmast“, durch die dann die Schweine gemästet wurden. „Auf den Eichen wachsen die besten Schinken“ heißt es manchmal auch heute noch.

Trauben-Eichen haben sich auch als Stadtbaum sehr bewährt, da sie immissions- und salztolerant sind. Als Solitär und in städtischen Alleen können sie ihre Wirkung besonders gut entfalten.
Keine andere Baumart ist so vielfältig mit Mythologie und Volksglauben verbunden wie die Eiche. Sie ist der Inbegriff von Standfestigkeit, Kraft und Stärke. Das Eichenblatt gilt als Symbol für Beständigkeit, daher auch seine Darstellung auf vielen Münzen, Wappen und Urkunden. Wer eine Eiche pflanzt, glaubt an die Zukunft, denn den ausgewachsenen Baum werden erst die Ururur…enkel erleben.

zurück zur Übersicht "Standpunkte"