Standpunkte

April 2014

Antwort auf die Stellungnahme der SPD vom 26.04.2014 in den Ruhrnachrichten zum Thema Jugendhilfe

Dieser Tage ist es schwer, fast unmöglich, als UWG der Versuchung zu widerstehen, nicht auf die Stellungnahme der SPD einzugehen, die stolz auf die Jugendhilfe-Arbeit in Selm ist. Bei Kosten von rund 5 Millionen jährlich für die Jugendhilfe wollen wir deshalb nicht über diese „stolze Leistung“ diskutieren. Auch wenn es schwer fällt und eine aktuelle Umfrage in den Ruhrnachrichten zeigt, dass die Hälfte der Teilnehmer die Jugendarbeit in Selm nicht für ausreichend hält.
Dass wir trotzdem auf die Stellungnahme von Frau Steiner eingehen müssen, das hat den Grund, dass wir den Vorwurf uns an der Arbeit der sozialen Netzwerke nicht zu beteiligen, einfach nicht auf uns sitzen lassen können und besonders, weil sich Frau Steiner dabei mit den Federn aller sozialen Netzwerke schmückt. Dabei müsste sie wissen, dass die UWG als juristische Person in den meisten Vereinen, die Jugendhilfe betreiben und in diversen Förder- und Trägervereinen Mitglied ist, oft sogar Gründungsmitglied. Immer wenn es um Kinder-und Jugendliche geht und wenn Präventionsketten gespannt wurden und kommunale Bildungslandschaften durch Vernetzung in Selm aufgebaut wurden, sind und waren wir dabei. Da Frau Steiner auch bekannt ist, dass viele Mitglieder der UWG ehrenamtlich in diversen Sportvereinen aktiv sind und auch dort Jugendarbeit betreiben, bekommt die Stellungnahme vom Samstag einen faden Beigeschmack.

Maria Lipke

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