Historie

Am 20.Juli 1984 wird die UWG von 18 Bürgerinnen und Bürgern (5 Personen aus dem Ortsteil Selm, 6 aus Bork und 7 aus Cappenberg) in der Remise von Sophie und Gilbert Pink in Cappenerg offiziell als eingetragener Verein gegründet. Erster Vorsitzender wird Reinhold Schulze Altcappenberg. Nur zwei Monate später erreicht die UWG bei der Kommunalwahl 10,4 % der Stimmen..

Gründungsvorstand UWG Selm e.V.
Der Gründungsvorstand, von links nach rechts: Reinhold Schulze Altcappenberg (1. Vorsitzender), Gerhard Lipke (2. Vorsitzender), Peter Gehrmann (Kassierer), Lilo Beyer (Beisitzerin), Peter Hau (Beisitzer), Dr. Gerhard Büter (Beisitzer), nicht auf dem Bild: Gudrun Khaled (Schriftführerin)

Chronik der UWG Selm

1984 Kommunalwahljahr

  • Die UWG erhält 4 Sitze im Stadtparlament. In der ersten Fraktion sind vertreten: Lilo Beyer (ab 1985 Peter Gehrmann), Dr. Gerhard Büter, Gerhard Lipke, Reinhold Schulze Altcappenberg.
  • Bürgermeister ist Ernst Kraft CDU, Stadtdirektor Albert Peveling und ab 1985 Dr. Gerhard Wegener.
  • Wichtigstes Thema der UWG: Die geplante Bergbaunordwanderung und ihre Folgen! Ziel:Interessenausgleich zwischen den industriellen Ansprüchen und den Ansprüchen von Menschen,Natur und Landschaft.
 

 1985

  • Vorstandswahlen im Verein: Reinhold Schulze Altcappenberg (1.Vors.), Peter Hau (2. Vors.), Maria Lipke (Schriftführer), Gisela Zimmermann (Kassierer), Ursel Benke, Edith Ohlendorf, Gerhard Lipke (Beisitzer).
 

 1987

  • Vorstandswahlen im Verein: Gerhard LIpke (1.Vors.), Sophie Pink (2. Vors.), Maria Lipke (Schriftführer), Gisela Zimmermann (Kassierer), Ursel Benke, Reinhold Schulze Altcappenberg, Edith Ohlendorf (Beisitzer).
 

 1989 Kommunalwahljahr

  • Die UWG erreicht mit 15,8 % der Stimmen 6 Sitze im Stadtrat. In der Fraktion sind vertreten: Dr. Gerhard Büter (ab 1990 Gisela Zimmermann), Peter Gehrmann, Gerhard Lipke (ab 1992 Mechthild Warnke), Maria Lipke, Ursel Schneider-Benke (ab 1993 Helmut Reising), Reinhold Schulze Altcappenberg (ab 1990 Wilfried Thöne).
  • Die SPD wird stärkste Fraktion im Stadtrat. Bürgermeisterin ist Inge Hamann, SPD.
  • Die UWG ist für die Gründung des Gymnasiums, aber gegen den damit verbundenen Umzug der Hauptschule nach Bork.
  • Die UWG lehnt grundsätzlich jegliche Form von Müllverbrennung ab, gleich an welchem Ort.Gemeinsam mit einer Bürgerinitiative erreicht die UWG, dass die Fa. Rethmann die Planfestellungsunterlagen für den Müllofen zurückzieht.
  • Im Schulstreit unterstützt die UWG die Eltern und verlangt, erfolglos, dass die Hauptschule inSelm verbleibt.
  • Vorstandswahlen im Verein: Peter Gehrmann (1.Vors.), Willi Uhlenbrock (2. Vors.), Maria Lipke (Schriftführer), Gisela Zimmermann (Kassierer), Gerhard Lipke, Gudrun Khaled, WilfriedThöne (Beisitzer).
 

 1990

  • Der Kohle-Abbau unter Cappenberg beginnt, Blasversatz wird als Allheilmittel verkauft, den noch sind erste Bergschäden in Cappenberg sichtbar – wie von der UWG prognostiziert.
  • Mit großer Mehrheit kauft Rethmann ein Grundstück der Stadt: Einzige Einschränkung: Keine Müllverbrennungsanlage – ein Erfolg von UWG und Bürgerinitiative.
  • Weil der Stromkonzessionsvertrag 1994 ausläuft, wird der Wert des VEW-Netzes ermittelt. Die UWG setzt sich für ein „Energieversorgungskonzept Selm“ ein, um Energie zu sparen und den Rest aus erneuerbaren Quellen zu gewinnen.
  • Die UWG hat wegen drohender Privatisierung des Reinigungsdienstes „auf den Putz gehauen“ und sich für die Reinigerinnen stark gemacht.
 

 1991

  • Der Kohleabbau unter Cappenberg geht weiter, Bergsenkungen: 30 cm im Ort, 26 cm im Schloss. Die UWG hatte davor gewarnt – gegen die Beschwichtigungen der sog. „Kohlefraktion“ im Rat
  • Für Bork wird eine Ortskernsanierung geplant.
  • Die Städtepartnerschaft mit Walincourt wird geschlossen.
  • Die Grundsteinlegung für das Bürgerhaus erfolgt.
  • Freibad wird nach 64 Jahren kernsaniert.
  • Vorstandswahlen im Verein: Peter Gehrmann (1.Vors.), Klaus Peter Blum (2. Vors.), Maria Lipke (Schriftführer), Gisela Zimmermann (Kassierer), Willi Uhlenbrock, Gudrun Khaled, Gerhard Lipke (Beisitzer).
 

 1992

  • Die Bergbaueinwirkungen erregen die Gemüter. Stadt Selm und Graf Kanitz klagen und verlangen die Untersagung weiteren Kohleabbaus.
  • Die UWG beantragt, dass die Stadt Selm am Planverfahren bezüglich der Rieselfelder beteiligt wird und verlangt einen Stopp der Planungen.
  • Weil die Verwaltung Fakten geschafft hat: Das Gericht segnet Umzug der Hauptschule nach Bork endgültig ab (19.03.92).
  • Der Musikschulkreis Lüdinghausen wird immer teurer und soll vorsorglich gekündigt werden.
    Es erfolgen Elternproteste und die Suche nach kostengünstigeren Lösungen.
  • Die Synagoge in Bork wird saniert
  • Großbrand in Lederfabrik in der Altstadt: UWG fordert chemische Analyse der Brandrückstände.
  • Die Umstrukturierung des Lippewerkes beschäftigt den Rat der Stadt Selm. UWG fordert die Einhaltung hoher Umweltstandards.
  • UWG und SPD machen Druck in Sachen Gründung von Stadtwerken.
  • KVR (Kommunalverband Ruhrgebiet) stellt Stadtökologisches Gutachten der Stadt Selm vor.
 

 1993

  • Erste bergbaubedingte Erdstöße unter Cappenberg erschrecken die Anwohner. Ironie der Geschichte: Wegen der schlechten Qualität der Kohle unter Cappenberg droht Zeche Haus Aden das Aus!
  • Peter Vaerst wird mit den Stimmen der UWG Stadtdirektor.
  • Die UWG erhebt umweltpolitische Bedenken gegen Pläne des Lippewerkes wegen der Wirbelbettverbrennung und gegen Verlegung der 380kV Hochspannungsleitung in Bork.
  • UWG und SPD verlangen: Stadt Selm soll Stadtwerke selbst gründen – CDU will Konzessions-Vertrag mit VEW.
  • Stadt gründet mit den Stimmen der UWG und gegen die Stimmen der CDU eine eigene Musikschule, die sofort ein Renner wird und heute sehr erfolgreich arbeitet.
  • Die Rieselfelder sollen bebaut werden, UWG kritisiert die Planungen und beantragt Änderung des LEP (Landesentwicklungsplan) IV, die jedoch mehrheitlich vom Bau- und Planungsausschuss abgelehnt wird.
  • Die Stadtbücherei wird gegründet und zieht ins Gymnasium.
  • In Lüdinghausen soll an der Selmer Stadtgrenze eine Müllverbrennungsanlage gebaut werden: UWG unterstützt die BI gegen den Müllofen und erreicht, dass Selm den Standort ablehntund Lüdinghausen zurückzieht.
  • Um die Erkenntnisse und Vorschläge des Stadtökologischen Gutachtens vor Ort nachzuvollziehen und auch für die Öffentlichkeit transparent zu machen, beginnt die UWG ihre Reihe der öffentlichen Sonntagsspaziergänge.
  • Vorstandswahlen im Verein: Peter Gehrmann (1.Vors.), Klaus Peter Blum (2. Vors.), Maria Lipke (Schriftführer), Gisela Zimmermann (Kassierer), Gudrun Khaled, Rolf Kurek, Gilbert Pink(Beisitzer).
 

 1994 Kommunalwahljahr

  • Die UWG erreicht 10,36 % und stellt mit Peter Gehrman erstmalig einen stellvertretenden Bürgermeister. Inge Hamann bleibt 1. Bürgermeisterin. In der Fraktion sind vertreten: Peter Gehrmann, Maria Lipke, Wilfried Thöne, Wilfried Zimmermann).
  • Kohleabbau unter Cappenberg geht trotz der Bedenken weiter.
  • Die CDU ist immer noch gegen eigene Stadtwerke und verlangt erneut die Konzessionsverlängerung mit VEW.
  • Rethmann will mit 54 Millionen beim Lippewerk einsteigen, UWG besichtigt das Werk.
  • Maria Lipke und Ludger Schwenken weihen die neue Rutsche im Freibad ein.
  • Die Städtepartnerschaft mit Workington wird besiegelt.
  • Das Kindernetzwerk wird gegründet.
  • Die Rieselfelder sollen jetzt „Industriepark“ werden.
 

 1995

  • Stadtwerke und kein Ende: CDU bleibt bei ihrem Nein!
  • UWG fordert – erfolglos – einen Bürgerbus für Selm.
  • Der Bebauungsplan Ortskern Bork wird beschlossen.
  • 2 Umweltskandale erschüttern Selm: Großbrand auf der Hühnerfarm May mit Asbestalarmund 1200 Müllfässer (später wurden es durch wunderbare Vermehrung 1900) aus Witten werden in der Chemaperm-Halle (heute Firma INTERHYDRAULIK) gefunden.
  • Vorstandswahlen im Verein: Peter Gehrmann (1.Vors.), Klaus Peter Blum (2. Vors.), Maria Lipke (Schriftführer), Irmgard Disse (Kassierer), Dr. Bettina Faust, Rolf Kurek, Peter Sowislo (Beisitzer).
 

1996

  • Der Bergbau verringert Fördermenge und verzichtet auf Flöz Hugo und Anna unter Cappenberg.
  • März: Mit 20 zu 17 Stimmen gründet der Rat der Stadt Selm Stadtwerke.
  • April: CDU leitet gegen den Ratsbeschluss ein Bürgerbegehren für den Abschluss eines Konzessionsvertrages ein.
  • Juni: Mit 20 zu 19 Stimmen setzte sich die CDU für das Bürgerbegehren durch. 6 Jahre Vorbereitungsarbeit für eigene Stadtwerke werden verschenkt!
  • verkehrspolitisch kann die UWG erreichen, dass Taxibus und Nachtbus in Selm starten.
  • UWG lehnt Baugebiet Dornenkamp ab.
 

 1997

  • Still und leise endet die Kohleförderung!
  • Der neuaufgestellte Flächennutzungsplan wird hauptsächlich wegen der Mischgebiete (Kolpingstraße und Selmer Bahnhof) von der UWG abgelehnt.
  • Die UWG legt zur 20jährigen Stadtwerdung Selms die Broschüre BLAUES BAND vor.
  • Vorstandswahlen im Verein: Peter Gehrmann (1.Vors.), Klaus Peter Blum (2. Vors.), Maria Lipke (Schriftführer), Irmgard Disse (Kassierer), Sigrid Morisse-Wienecke, Rolf Kurek, Peter Sowislo (Beisitzer).
 

 1998

  • Die UWG organisiert Widerstände gegen den geplanten Castor-Transport durch Selm, Demo und Kundgebung in Selm. 130 Menschen beteiligen sich an der Demo, der Kundgebung und dem Protestmarsch durch die Stadt. Es gibt Mahnwachen. Am Tag X erlebt Selm das größte Polizeiaufgebot aller Zeiten!
  • Borker Ortskern: Planungen liegen im Städtebauministerium und finden Anerkennung und Förderung.
  • Die Bücherei zieht ins neue Stadtzentrum.
 

 1999 Kommunalwahljahr

  • Stadtdirektor Vaerst findet für Zeche Hermann einen Investor.
  • Bürgermeisterkandidat der UWG ist Wilfried Zimmermann.
  • Die UWG erreicht 10,4%. In der Fraktion sind vertreten: Peter Gehrmann (ab 2002 Dr. Bettina Faust), Maria Lipke, Wilfried Thöne, Wilfried Zimmermann. Nach einer Stichwahl wird Frau Coenen Bürgermeisterin. Stadtdirektor Vaerst geht in Pension.
  • Vorstandswahlen im Verein: Peter Gehrmann (1.Vors.), Klaus Peter Blum (2. Vors.), Maria Lipke (Schriftführer), Christel Reising (Kassierer), Dr. Bettina Faust, Rolf Kurek, Peter Sowislo (Beisitzer).
 

 2000

  • Eiszeit und „Selmer Landrecht“ im Stadtrat. Fraktionen müssen Kommunalaufsicht anrufen um Anträge auf die Tagesordnung zu bekommen.
  • Unter Frau Coenen verlassen engagierte Mitarbeiterinnen der Stadtverwaltung Selm: Die Beigeordnete Rita Schulze Böing geht nach Werne, die Beigeordnete Dr. Barbara Duka nach Marl, Büchereileiterin Susanne Franzke geht zur Stadt Bottrop, die Gleichstellungsbeauftragte sieht sich in ihrer Kompetenz eingeschränkt.
 

 2001

  • Jörg Hußmann wird mit Stimmen der UWG Beigeordneter.
  • Die Firma Interhydraulik zieht in die kernsanierte Zeche Hermann.
  • In Selm gibt es ein Versuchsfeld für Gen-Mais, das von Unbekannten zerstört wird.
  • Wichtigste Themen unter Frau Coenen: Die Sanierung des Kriegerehrenmales, der richtige Standort für das Karnevalszelt, Gardinen, oder keine Gardinen für die Ludgerischule.
  • Kürzungen beim Kindernetzwerk rufen den WDR auf den Plan.
  • Die kleinen Strolche kämpfen um ihre Existenz.
  • Die UWG präsentiert ihre erste Homepage.
  • Vorstandswahlen im Verein: Peter Gehrmann (1.Vors.), Klaus Peter Blum (2. Vors.), Maria Lipke (Schriftführer), Petra Sowislo (Kassierer), Dr. Bettina Faust, Rolf Kurek, Peter Sowislo (Beisitzer).
 

 2002

  • Die UWG kann die Fortsetzung der Coenen-Politik nicht verhindern: Die Beschattungsanlage der Ludgerischule kommt im Sommer. Die Kleine Strolche kämpfen weiter. Die stadteigene Gaststätte „Unions-Eck am Stadion“ wird Heimat des Heimatvereins und wird kein Jugendtreff. Die Toilettenanlage der Hauptschule ist Thema in der Bild Zeitung. Die Selmer Big Band nennt sich verärgert Münsterländer Big Band.
  • Die CDU verzichtet auf die zugesagten Gelder für die Ortskernsanierung Bork. Die UWG sieht das als den größten Fehler in der Ratsperiode an.
  • Die Rieselfelder heißen nun New Park und Waltrop macht nicht mehr mit.
  • UWG fordert – erfolglos – einen Arbeitskreis „Prävention Bildungsarbeit“.
  • Monsanto gibt Versuch mit Gen-Mais im Mai auf.
  • Die junge Gemeinschaft fordert mit spektakulären Aktionen den längst überfälligen Radweg an der Lünener Straße.
  • Die Theaterreihe wird aufgegeben.
  • UWG will mehr für Familien tun: Eltern sollen keine Bittsteller sein.
 

 2003

  • Die UWG lehnt den Haushalt wegen Kürzungen im Reinigerinnenbereich und gleichzeitiger Höhergruppierungen von Amtsleitern ab.
  • Die Kleinen Strolche wollen mal wieder aufgeben, weil Mittel gekürzt wurden.
  • Die UWG schließt sich Bürgerprotesten der Kolpingstraße gegen das Gewerbe- und Mischgebiet Bork an.
  • Die UWG fordert verpflichtende Ganztags-Grundschule.
  • Vorstandswahlen im Verein: Peter Gehrmann (1.Vors.), Klaus Peter Blum (2. Vors.), Maria Lipke (Schriftführer), Petra Sowislo (Kassierer), Peter Sowislo, Klaus Steenbock, Klaus Trapp (Beisitzer).
 

 2004 Kommunalwahljahr

  • Bürgermeisterkandidat der UWG ist Dr. Hubert Seier.
  • Die UWG erreicht 17,4%. Nach einer Stichwahl wird Jörg Hußmann Bürgermeister. In der Fraktion sind vertreten: Rolf Kurek, Maria Lipke, Dr. Hubert Seier, Peter Sowislo, Klaus Steenbock, Klaus Trapp, Wilfried Zimmermann.
  • Stadtbetriebe sollen gegründet werden.
  • Ein Jugendcafe soll eingerichtet werden.
  • Das Gericht stoppt Bauarbeiten im Gewerbe- und Mischgebiet Bork.
  • Die UWG unterstützt erfolgreich die Eltern, um den Kindergarten Drachenstark zu erhalten.
 

 2005

  • Gegen den Willen der UWG steigen die Kindergartengebühren, zwei Kindergartengruppen werden geschlossen und es gibt keine freiwillige Übernahme der Eigenanteile für Schulbücher für Hartz VI Empfänger.
  • Die Offene Ganztagsgrundschule kommt, aber es gibt Probleme mit dem Essensgeld.
  • Hußmann hat einen Investor fürs Stadion Selm (Stadionprojekt), in der Bevölkerung wird die Sache kritisch gesehen.
  • Die Suche nach dem Jugendcafe ist erfolglos.
  • Neuer Plan in Bork: aus Kolpingstraße wird Dieselweg, der Bebauungsplan wird offengelegt.
  • Vorstandswahlen im Verein: Peter Gehrmann (1.Vors.), Klaus Peter Blum (2. Vors.), Maria Lipke (Schriftführer), Klaus Trapp (Kassierer), Monika Knappmann, Klaus Steenbock, Peter Sowislo (Beisitzer).
 

 2006

  • Hußmann wir Bürgermeister-Kandidat in Greven!
  • Die UWG verlangt, direkt das Abwahlverfahren einzuleiten. SPD und CDU sind dagegen!
  • Stadionprojekt ist wegen der Bürgerproteste vom Tisch.
  • Der Bebauungsplan Dieselweg wird gegen die Stimmen der UWG verabschiedet, Anwohner klagen erneut, der Eilantrag wird aber abgelehnt.
  • Das Kindernetzwerk steht wieder vor dem Aus.
  • Die Neuorganisation der Grundschulen wird angedacht und es gibt erste Überlegungen die Lutherschule zu schließen.
  • In Lünen will Trianel ein Kohlekraftwerk bauen, die Stadt Selm verweigert das nachbarschaftliche Einvernehmen!
 

 2007

  • Das sog. „Neue Kommunale Finanzmanagement“ verordnet den Städten und Gemeinden die kaufmännische Buchführung, in einer Übergangsphase als doppelte Buchführung. Erkenntnis: Selm ist spätestens 2012 pleite.
  • Nach einem schmutzigern Wahlkampf verliert Hußmann in der Stichwahl.
  • UWG und SPD reichen einen Antrag auf Einleitung des Abwahlverfahrens ein, aber die CDU sagt Nein und so wird die erforderliche 2/3 Mehrheit wird nicht erreicht. Jörg Hußmann bleibt Bürgermeister in Selm.
  • In namentlicher Abstimmung stimmt der Rat für die Schließung der Lutherschule, für die Schließung der Zweigstelle Hassel und das Ende der Selbständigkeit in Cappenberg. „UWG kann Lutherschule nicht vor Schließung retten“ titeln die Ruhr Nachrichten im Oktober.
  • Eine Bürgerinitiative bringt ein Bürgerbegehren auf den Weg mit der Frage: „Stimmen Sie zu, dass die Lutherschule und die Grundschule in Cappenberg als selbständige Schulen weitergeführt werden und dass das Schulgebäude in Hassel im Verbund mit der Grundschule Bork genutzt wird?“.
    Doch der Rat der Stadt Selm lehnt das Bürgerbegehren wegen Unzulässigkeit ab. Die Eltern klagen vor dem Verwaltungsgericht.
  • Sog. Schwarze Sheriffs sollen in Selm für Sicherheit sorgen.
  • Beim Familienatlas erreicht der Kreis Unna den letzten Platz im gesamten Bundesgebiet.
  • Sinneswandel in Sachen Stadtwerke: Der gesamte Stadtrat sieht darin eine Möglichkeit zur Einnahmeverbesserung der Stadt. Den Zeit- und Geldverlust hat die CDU zu verantworten!
  • Die Planstelle Umweltschutz in der Stadtverwaltung soll wegfallen.
  • Vorstandswahlen im Verein: Peter Gehrmann (1.Vors.), Klaus Peter Blum (2. Vors.), Maria Lipke (Schriftführer), Klaus Trapp (Kassierer), Monika Knappmann, Klaus Steenbock, Peter Sowislo (Beisitzer).
 

 2008

  • Finanzberater Mutter wird eingekauft:
    Sparbeschlüsse für alle Bereiche werden, meist gegen die Stimmen der UWG, beschlossen:
    Vom Kopieren bis zur Grundsteuer, alles wird teurer. Der Zuschussbedarf für die Musikschule, für die Bibliothek und für die VHS wird reduziert. Zwölf Spielplätze sollen geschlossen und verkauft werden. Der Jugendtreff Freestyle in Bork wird geopfert. Das Stadion, das Bürgerhaus, die Burg Botzlar und die Lutherschule sollen verkauft werden. Die Sportförderung soll neu berechnet und Hallennutzungsgebühren eingeführt werden. Empfohlen wird die Schließung des Freibades. Verzichtet werden soll auf einen Ausbildungsplatz, 18 Vollzeitstellen bei der Verwaltung sollen auf Dauer entfallen. Hausmeister und Reinigerinnen müssen mehr leisten und befinden sich in einem Stellenpool. Stadtwerke sollen Geld bringen. Jugend- und Sozialamt sollen an den Kreis verlagert werden.
  • Zur Rettung des Freibades gründet sich ein Förderverein. Die UWG unterstützt dieses Vorhaben durch ihre Mitgliedschaft.
  • Zur Pflege der Spielplätze finden sich Nachbarn
  • Die Selmer Woche wird eingestampft.
  • Der Dieselweg wird zum Flop und die Sparkasse kritisiert das Preisniveau.
  • Die Stadt prüft Beteiligung an „New Park“.
 

 2009 Kommunalwahljahr

  • 25 Jahre UWG – Eine Erfolgsgeschichte! Mehr denn je ist in der Selmer Kommunalpolitik Einmischung nötig. Die UWG pflanzt in jedem Stadtteil zum Vereins-Jubiläum den Baum des Jahres, den Bergahorn.
  • Bürgermeisterkandidat der UWG ist Dr. Hubert Seier.
  • In der Fraktion sind vertreten: Rolf Kurek, Maria Lipke, Dr. Hubert Seier, Peter Sowislo, Klaus Trapp, Wilfried Zimmermann.
  • Das Haushaltsminus wird trotz der Sparbeschlüsse um 2 Mio höher als geplant.
  • Wegen der Sparbeschlüsse lehnt die UWG den Haushalt ab.
  • Die Bürgerinitiative verliert den Schulstreit, weil Verwaltungsrichter das Bürgerbegehren für unzulässig erklären.
  • Nach langen Bangen und Ringen wird die Pestalozzischule nicht verkauft.
  • Remondis sieht sich als idealen Partner bei den Wirtschaftsbetrieben bzw. Stadtwerken und der Rat legt die Tätigkeitsfelder fest.
 
 Wird fortgesetzt.
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